Im Fahrplan 2026 hat die Deutsche Bahn mehrere Tarifanpassungen vorgenommen oder angekündigt, die Reisende betreffen. Während klassische Fernverkehrspreise und BahnCard‑Tarife stabil bleiben, sind deutliche Preiserhöhungen im Nahverkehr und bei Zusatzleistungen zu beobachten. Diese Entwicklung wirkt sich auf Pendler, Abo‑Nutzer und Gelegenheitsfahrer aus, die regelmäßig Regionalzüge, das Deutschland‑Ticket oder Fahrradmitnahme nutzen. Aktuelle Infos zu Preisanstiegen und Verteuerungen für die Fahrt mit den Zügen der Deutschen Bahn gibt’s hier im Überblick.
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Auf der Suche nach Rabatt-Aktionen und günstigen Bahntickets? Infos über Bahn-Angebote und Tipps für günstige Bahntickets haben wir aktuell für Sie zusammengestellt. Für allgemeine Informationen zur DB Fahrplanauskunft oder eine Beratung zu DB Tickets nutzen Sie bitte unsere separaten Artikel.
Themen
Keine Änderung bei Fernverkehr und BahnCard
Zum Fahrplanwechsel im Winter 2025/26 hat die Deutsche Bahn entschieden, die Preise für Tickets im Fernverkehr nicht anzuheben. Das gilt sowohl für Flexpreise als auch für Spar‑ und Super‑Sparpreis‑Tarife, die weiterhin preislich auf dem bisherigen Niveau bleiben werden. Auch die BahnCard‑Preise (z. B. BahnCard 25 und 50) bleiben stabil, ohne zusätzliche Erhöhungen im Rahmen des aktuellen Fahrplanwechsels. Diese Entscheidung wird von Beobachtern als Reaktion auf Kritik an Pünktlichkeitsproblemen und Kundenzufriedenheit gewertet.
Deutschlandticket: Monatlicher Preis steigt
Deutlich sichtbar sind jedoch die Anpassungen beim Deutschland‑Ticket. Seit Januar 2025 kostete das deutschlandweit gültige Abo bereits 58 Euro pro Monat; ab 1. Januar 2026 steigt der Preis auf 63 Euro monatlich. Diese Erhöhung wurde von den Verkehrsministerinnen und ‑ministern von Bund und Ländern gemeinsam beschlossen und gilt für alle Nutzer des Abonnements im öffentlichen Nahverkehr in Deutschland. Durch die Preiserhöhung müssen Bestandskunden dem neuen Tarif aktiv zustimmen oder ihr Abo kündigen, andernfalls wird der Vertrag automatisch angepasst.
Preise für Ländertickets und Fahrradmitnahme
Neben den Änderungen beim Deutschland‑Ticket steigen auch Preise für weitere Nahverkehrsprodukte und Zusatzleistungen. Viele Verkehrsverbünde passen ihre Tarifstrukturen an gestiegene Kosten für Energie, Personal und Infrastruktur an, was sich in höheren Fahrpreisen widerspiegelt. Dazu gehören unter anderem Anpassungen bei Einzel‑ und Mehrfahrtenkarten im Regionalverkehr im VBB‑Bereich sowie bei anderen Länderticket‑Varianten.
Die folgende Übersicht gibt die Preise für ein Ticket der 2. Klasse an. Es gibt 13 Ländertickets, die angegebenen Preise gelten 2026 und beziehen sich auf die Angebote bei Online-Buchung in der 2. Klasse:
| Länderticket | Preis 1. Reisender | Preis jeder weitere Reisende |
|---|---|---|
| Baden-Württemberg-Ticket | 28 € | 9 € |
| Bayern-Ticket | 34 € | 10 € |
| Brandenburg-Berlin-Ticket | 36,50 € Festpreis für bis zu 5 Personen | |
| Hessen-Ticket | 42,50 € Festpreis für bis zu 5 Personen | |
| Mecklenburg-Vorpommern-Ticket | 25 € | 5 € |
| Niedersachsen-Ticket | 29 € | 8 € |
| NRW-Ticket (SchönerTagTicket NRW) | 39,80 € | 59,80 € für 5 Personen |
| Rheinland-Pfalz-Ticket | 30 € | 10 € |
| Saarland-Ticket | 30 € | 10 € |
| Sachsen-Anhalt-Ticket | 35 € | 8 € |
| Sachsen-Ticket | 35 € | 8 € |
| Schleswig-Holstein-Ticket | 32 € | 6 € |
| Thüringen-Ticket | 35 € | 8 € |
Auch wichtige Zusatzoptionen wie die Fahrradmitnahme im Nah‑ und Fernverkehr werden teurer. Für Fahrräder sind – abhängig vom Verkehrsverbund und Zugtyp – höhere Tages- oder Stellplatzpreise vorgesehen, was vor allem Pendler und Freizeitfahrer betrifft, die regelmäßig mit Rad unterwegs sind.
Was das für Bahnfahrten bedeutet
Für alle, die öfter mit der Bahn unterwegs sind, heißt das: Die Grundkosten im Fernverkehr bleiben erstmal stabil und bieten Planungssicherheit, während der Nahverkehr, Zusatzleistungen und Abonnements wie das Deutschland‑Ticket im Preis steigen. Pendler im Regionalverkehr sollten sich daher rechtzeitig über neue Tarife, Abo‑Konditionen und mögliche Alternativen informieren. Besonders bei der Fahrradmitnahme, die früher oft günstig oder sogar kostenlos möglich war, lohnt sich ein Preischeck vor der Fahrt.
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