Das Deutschlandticket ist deutschlandweit gültig im ÖPNV und in Regionalzügen und wird als monatliches kündbares Abo verkauft. Das Ticket kostet 63€ pro Monat – für 2,10€ pro Tag lassen sich damit alle Regionalzüge, S- und U-Bahnen, Straßenbahnen & Busse in ganz Deutschland nutzen. Gültigkeit, Rabatte, Fahrgastrechte und mögliche Preiserhöhungen: Alle Fragen und vor allem Antworten zum Deutschlandticket gibt’s hier!

Das Deutschlandticket kann als Monats-Abo gebucht werden. Das Ticket kostet 63€ pro Monat und gilt bundesweit in allen Verkehrsverbünden sowie im Regionalverkehr. Wer das D-Ticket über die Deutsche Bahn bucht, kann auch Bahn.Bonus-Punkte sammeln. Jetzt buchen & für 2,10€ pro Tag bundesweit ÖPNV und Regionalzüge nutzen:
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Auf der Suche nach weiteren Rabatt-Aktionen und günstigen Bahntickets? Infos über Bahn-Angebote und Tipps für günstige Bahntickets 2026 haben wir aktuell für Sie zusammengestellt. Für allgemeine Informationen zur DB Fahrplanauskunft oder eine Beratung zu DB Tickets nutzen Sie bitte unsere separaten Artikel. Alle Infos zum Deutschlandticket gibt’s im gewünschten Abschnitt:
Themen
Deutschlandticket – Kurzüberblick
| Gültigkeit Deutschlandticket |
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| Preis Deutschlandticket 2026 |
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| weitere Konditionen |
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Deutschlandticket 2026: Preiserhöhung auf 63 Euro – alle Hintergründe und Infos
Ab dem 1. Januar 2026 steigt der Preis des Deutschlandtickets von aktuell 58 € auf 63 € pro Monat. Umgerechnet entspricht das je nach Kalendermonat rund 2,10 € pro Tag (bei 30 Tagen). Der Leistungsumfang bleibt unverändert: bundesweite Gültigkeit im ÖPNV (Bus, Straßenbahn, U-/S-Bahn, Fähren) sowie in allen Regionalzügen der 2. Klasse, monatlich kündbar.
Warum wird erhöht? Nach dem Preisschritt von 49 € auf 58 € zum Jahresbeginn 2025 reagiert die erneute Anpassung 2026 auf mehrere Faktoren: (1) gestiegene Betriebskosten der Verkehrsunternehmen (u. a. Energie, Personal, Instandhaltung), (2) ein fortbestehender Finanzierungs- und Ausgleichsbedarf zwischen Bund und Ländern für Mindereinnahmen, sowie (3) das politische Ziel, das Angebot langfristig zu sichern, ohne Qualität und Umfang im Nahverkehr zu gefährden.
Beschlusslage & Ausblick: Die Verkehrsministerinnen und -minister der Länder haben sich am 18. September 2025 auf den neuen Monatsbetrag von 63 € verständigt. Ab 2027 soll der Ticketpreis über einen Kostenindex jährlich angepasst werden (z. B. entlang von Lohn- und Energiekosten), um planbare, transparente Preisschritte zu ermöglichen. Die Finanzierung des Tickets ist nach derzeitigem Stand über mehrere Jahre abgesichert; gleichzeitig bleibt die Aufteilung von Mitteln und Risiken zwischen Bund und Ländern ein zentrales Thema.
- Preiserhöhung: von 58 € auf 63 €
- Leistung: bundesweit im ÖPNV & Regionalverkehr, 2. Klasse, monatlich kündbar
- Begründung: Kostenanstiege im Betrieb, fortlaufender Finanzierungsbedarf, Sicherung des Angebots
- Ab 2027: jährliche, indexbasierte Preisfortschreibung
Trotz der Erhöhung bleibt das Deutschlandticket für viele Pendler und Vielfahrer preislich attraktiv – insbesondere im Vergleich zu vielen Verbund-Zeitkarten. Wer es regelmäßig nutzt, profitiert weiterhin von der großen Reichweite, einfachen Handhabung und der Möglichkeit, auch längere Regionalzugstrecken ohne Zusatzkosten zurückzulegen.
Deutschlandticket buchen
Der Verkauf des Deutschland-Tickets ist zum Beispiel als digitales Abonnement über die Deutsche Bahn möglich. Es kostet 63 Euro im Monat und kann monatlich gekündigt werden. Die Kündigung ist immer bis zum 10. des Monats möglich. Das Ticket gilt bundesweit in allen Verkehrsverbünden im ÖPNV (Bus, Straßenbahn, S-Bahn, U-Bahn, Fähren) sowie bundesweit in allen Regionalverkehrszügen. Auf bahn.de und in allen DB-Reisezentren können Kunden das Abonnement abschließen.
Deutschlandticket jetzt buchen
BahnBonus-Punkte sammeln beim Deutschlandticket-Kauf: Wer das Deutschlandticket über bahn.de kauft, kann hierfür bahn.bonus-Punkte sammeln. Das lohnt sich: Pro Monat lassen sich so 63 Punkte sammeln; tolle Bahn-Prämien wie Upgrades und Freifahrten gibt’s schon ab 500 Punkten.
Wie viel spare ich mit dem Deutschlandticket?
Die einfache Rechnung zunächst vorab: 63 Euro kostet das Deutschlandticket pro Monat. Mal 12 Monate ergeben 756 Euro jährlich für das Deutschlandticket. Wie viel Geld kann man mit dem Deutschlandticket sparen?
- Das ist abhängig davon, in welchem der mehr als 130 Tarifverbünde in Deutschland man wohnt.
- Vor allem Pendler, die im Umland von Großstädten wohnen, sparen viel, weil die Großraum- bzw. Strecken-Abos häufig teurer sind als die zentralen Gebiete innerhalb von Ballungsräumen. Ersparnis von mehr als 2000 Euro sind möglich.
- Wer künftig für Zugreisen statt Fernverkehrsverbindungen im ICE oder IC nun Regionalzüge nutzt, die im Deutschlandticket enthalten sind, kann zudem enorm viel sparen.
Ob und viel viel man also durch den Kauf des Deutschlandtickets spart, hängt vom Tarifgebiet ab, in dem man wohnt, sowie weiteren Faktoren wie z.B. die Preissensibilität und Flexibilität bei Zugreisen.
Deutschlandticket kündigen
Das Deutschlandticket kann monatlich gekündigt werden. Die Kündigung ist immer bis zum 10. des Monats möglich; dann endet das Abo am Ende des jeweiligen Monats. Wer also das Deutschlandticket zum Beispiel nur einen Monat lang benötigt, sollte es gleich nach der Bestellung kündigen. Wenn Sie das Abo für das D-Ticket über die Deutsche Bahn abgeschlossen haben, können Sie Ihre Kündigung selbständig im DB-Aboportal durchzuführen – so geht’s:
- Rufen Sie das Aboportal auf.
- Wählen Sie „Anmelden“ aus.
- Loggen Sie sich mit Ihrem bahn.de-Account* ein (falls Sie bereits im Aboportal waren, überspringen Sie die Punkte 4 und 5).
- Im Menü „Mein Abo hinzufügen“ wählen Sie das Feld „Deutschlandtarif“ aus.
- Sie benötigen Ihre vollständige Abonummer**, Geburtsdatum*** (Format: TT.MM.JJJJ) und Postleitzahl***
- Auf der nächsten Seite wählen Sie das Abo aus, welches Sie bearbeiten möchten (hier: Deutschland-Ticket)
- Unter „Was möchten Sie tun?“ wählen Sie das Feld „Kündigung“ aus.
- Wählen Sie den Kündigungsgrund sowie das gewünschte Kündigungsdatum aus.
- Prüfen und aktualisieren Sie bei Bedarf die hinterlegte E-Mail-Adresse (diese wird für die Kündigungsbestätigung benötigt).
- Schließen Sie den Vorgang mit einem Klick auf „weiter“ ab.
- Ihr Abo ist gekündigt. Sie erhalten automatisch eine Bestätigung unter Ihrer angegebenen E-Mail-Adresse.

Die 20 beliebtesten Strecken mit dem Deutschlandticket
Zu den beliebtesten Strecken, auf denen Fahrgäste von DB-Regio mit dem Deutschland-Ticket unterwegs sind, gehören die Verbindung von Berlin an die Ostsee, von Stuttgart an den Bodensee und von München in die Berge:

Die Grafik zeigt die 20 Strecken, auf denen die Fahrgäste von DB Regio mit dem Deutschland-Ticket am liebsten reisen. Zur Ermittlung hat die DB Regio repräsentative Fahrgastbefragungen durchgeführt und Reisende gefragt, ob sie auf dem Weg zu ihrem Arbeits-/ihrem Ausbildungsplatz sind oder ob sie die Fahrt in ihrer Freizeit unternehmen. Insgesamt besitzen zwei Drittel der Fahrgäste von DB Regio das Deutschland-Ticket. Jede zweite Fahrt führt in die Schule oder an den Arbeitsort.
Strecken mit überwiegend Pendlern:
- Kiel–Hamburg
- Cottbus/Senftenberg–Berlin–Dessau
- Düsseldorf–Osnabrück
- Göttingen–Glauchau
- Kassel–Frankfurt (Main)
- München–Regensburg–Nürnberg
- München–Passau
Strecken mit überwiegend Freizeitreisenden:
- Westerland (Sylt)–Hamburg-Altona
- Lübeck–Hamburg
- Hamburg–Rostock
- Hannover–Bremen–Norddeich
- Hannover–Bremerhaven
- Osnabrück–Bremerhaven
- Berlin–Rostock/Stralsund
- Leipzig–Dresden
- München–Ingolstadt–Nürnberg
- München–Treuchtlingen–Nürnberg
- Karlsruhe–Konstanz
- Friedrichshafen–Ulm–Stuttgart
- München–Garmisch-Partenkirchen

Gültigkeit Deutschlandticket
Nachfolgend die wichtigsten Infos, wo das Deutschlandticket gilt, auf welchen Linien ins Ausland es gilt und wo das Deutschlandticket keine Gültigkeit besitzt:
Wo gilt das Deutschlandticket?
Das Deutschlandticket ist als „BahnCard 100 light“ eine bundesweite Flatrate für den gesamten ÖPNV inkl. aller Regionalzüge in der 2. Klasse. Da es in allen Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünden gilt, kann hiermit auch der gesamte bundesweite Regionalverkehr der Deutschen Bahn sowie privater Bahn-Unternehmen wie Metronom, ODEG, Veolia etc. gelten. Das 63€-Ticket gilt in Deutschland in:
- Linienbussen
- Straßenbahnen
- U-Bahnen
- S-Bahnen
- Fähren (z.B. in Hamburg, Berlin)
- Regionalbahnen 2. Klasse
- Regionalexpress-Züge 2. Klasse
Wo gilt das Deutschlandticket bis ins Ausland?
Teilweise verkehren in Deutschland Regionalzüge über Landesgrenzen hinweg, so etwa nach Salzburg in Österreich, nach Vaals in den Niederlanden oder nach Swinemünde auf dem polnischen Teil der Insel Usedom. Hierbei gilt: Das Deutschlandticket für 58 Euro gilt auf allen Strecken und zu allen Bahnhöfen, zu denen auch Fahrkarten des Deutschlandtarifs gelten – also auch für grenzüberschreitende Fahrten, sofern diese auch im Deutschlandtarif enthalten sind.
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Mehr InformationenEine Auswahl der zu erreichenden Bahnhöfe im Ausland inklusive der Fahrten dorthin, auf denen das 49€-Ticket Gültigkeit hat:
Fahrten nach Österreich
- ÖBB S3: Freilassing – Salzburg BRB
- RE5: München – Salzburg BRB
- RB54: München – Kufstein
- Außerfernbahn: Pfronten-Steinach – Vils – Reutte (Tirol) – Ehrwald – Griesen
- Busverbindungen: 840 Berchtesgaden–Salzburg, 9550 Tegernsee–Achenkirch–Pertisau, 9535 Reit im Winkl–Bad Reichenhall–Salzburg („Mozart-Express“), 9569 Bad Tölz–Lenggries–Vorderriß–Hinterriß–Eng(Tirol) („Bergbus Eng“)
Fahrten in die Schweiz
- SBB: Zell im Wiesenthal – Lörrach – Basel Bad Bf
- DB Regio: Weil am Rhein – Basel Bad Bf
- DB Regio: Erzingen – Trasadingen – Schaffhausen – Thayngen – Bietingen
Fahrten in die Niederlande
- ASEAG Linie 25: Stolberg, Mühlener Bf – Vaals
- ASEAG Linie 33: Fuchserde – Vaals
- ASEAG Linie 34: Diepenbenden – Kerkrade
Fahrten nach Frankreich
- Elsass-Express: Mainz – Wissembourg
- Weinstraßen-Express: Koblenz – Wissembourg
- Saarbahn (S1): Saarbrücken – Saargemünd
- Saarbahn (MS2): Saarlouis – Creutzwald
- Busverbindungen: Bus 22 Bisten – St. Avold, Bus 30 Saarbrücken– Forbach, Bus MS Saarbrücken– St. Avold
Fahrten nach Luxemburg
- RE11: Trier – Luxemburg
- Busverbindungen: L40 Saarbrücken Hbf–Luxembourg Gare routière (Saarbrücken-Luxemburg-Express), RGTR-Linie 401: von Losheim über Mettlach, Orscholz nach Kirchberg, RGTR-Linie 402: von Nenning über Perl nach Schengen, Frisange, Luxembourg gare, RGTR-Linie 403: von Merzig über Remich nach Kirchberg, RGTR-Linie 404: von Merzig nach Kirchberg, RGTR-Linie 405: von Saarlouis über Dillingen, Merzig nach Kirchberg
Fahrten nach Polen
- DB Regio: Züssow – Świnoujście Centrum (Swinemünde)
Touristische Bahnen: Bahnen, die überwiegend touristisch genutzt werden, können häufig mit dem Deutschlandticket für 63 Euro genutzt werden, allerdings mit einem Aufschlag. Allerdings gibt’s auch Ausnahmen; so können mit dem Deutschlandticket auch die Dampfzüge der Harzer Schmalspurbahnen genutzt werden, außer auf dem Streckenabschnitt hoch zum Brocken.
- Zittauer Schmalspurbahn: Historikzuschlag (8 €) erforderlich
- Weißeritztalbahn: Historikzuschlag (8 €) erforderlich
- Lößnitzgrundbahn: Historikzuschlag (8 €) erforderlich
- Fichtelbergbahn: Historikzuschlag (8 €) erforderlich
- Harzer Schmalspurbahnen: inklusive, auch Dampfzüge, ausgenommen Brockenbahn Drei Annen Hohne – Brocken
- Molli: Schmalspurbahnzuschlag (8€ pro Tag oder 25€ pro Woche) erforderlich
- Rasender Roland: Schmalspurbahnzuschlag (8€ pro Tag oder 25€ pro Woche) erforderlich
- Döllnitzbahn: Dieselzüge inklusive, für Dampfzüge entfernungsabhängiger Dampfzuschlag
- Zugspitzbahn auf der Talstrecke Garmisch-Partenkirchen – Grainau
- Dampfzüge der Ulmer Eisenbahnfreunde (Albtal, Murgtal, Enztal) mit Nostalgiezuschlag
- Dieselbetrieb Freizeitexpress Ostalb (Münsingen – Ulm – Amstetten – Gerstetten)
- Itztalbahn im Abschnitt Röhrnbach – Freyung mit Anschlussfahrkarte Passau – Röhrnbach
In welchen Fernverkehrszügen gilt das Deutschlandticket?
Das Deutschlandticket wird auch in IC- und ICE-Zügen auf folgenden Strecken anerkannt:
- Dresden Hbf – Freiberg (Sachs) – Chemnitz Hbf
- Dillenburg – Iserlohn-Letmathe – Dortmund Hbf
- Bremen – Emden Außenhafen/Norddeich Mole
- Rostock – Ribnitz-Damgarten West – Velgast – Stralsund
- Erfurt – Weimar – Jena – Gera
- Stuttgart – Singen (Htw) – Konstanz (Gäubahn)
Wo gilt das Deutschlandticket nicht?
- Fahrt im Fernverkehr: Die Nutzung des Fernverkehrs der Deutschen Bahn sowie privater Fernverkehrsunternehmen wie Flixtrain ist mit dem Deutschlandticket nicht möglich. Das bedeutet: Das 63-Euro-Ticket gilt nicht im ICE, im IC, EC oder im ECE der Deutschen Bahn.
- Fahrt in der 1. Klasse: Das 63€-Deutschlandticket gilt nur für Fahrten in der 2. Klasse. Auch in Regionalzügen gibt es die 1. Klasse, doch diese kann mit dem Klima-Aboticket nicht genutzt werden.
- Mitfahrer-Nutzung: Abo-Kunden kennen und schätzen die Regelung: Sie können häufig in bestimmten Zeiträumen, etwa am Abend oder an Wochenenden, Mitfahrer kostenlos mitnehmen. Dies ist beim Deutschlandticket nicht möglich; hier ist keine Mitnahme zusätzlicher Reisenden möglich.

Können Fahrräder und Hunde kostenlos mitgenommen werden?
Die Fahrradmitnahme sowie die Mitnahme von Hunden in der Bahn sind in den Verkehrsverbünden unterschiedlich geregelt.
- Mitnahme von Hunden: Hunde können in Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen sowie rund um Dresden im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) kostenlos mit dem Deutschlandticket mitgenommen werden.
- Mitnahme von Fahrrädern: Die Fahrradkarten kosten in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich viel; die Konditionen unterscheiden sich stark. Während die Fahrradmitnahme z.B. in Sachsen-Anhalt kostenlos ist, ist die Fahrradmitnahme in den meisten anderen Bundesländern kostenpflichtig. Inzwischen gibt es aber mit der Fahrradtageskarte Nahverkehr ein deutschlandweit gültiges Angebot: Diese Fahrradtageskarte kostet 7,50€ und ist gültig in allen Zügen des Nahverkehrs (RE, RB und S-Bahn).
Nachfolgend eine Übersicht der Preise für die Fahrradmitnahme in den einzelnen Bundesländern:
| Bundesland | Kosten |
|---|---|
| Fahrradtageskarte Nahverkehr | 7,50€ (deutschlandweit gültig in allen Zügen des Nahverkehrs – RE, RB und S-Bahnen – bis 3 Uhr des nächsten Tages) |
| Schleswig-Holstein | 5,30 € (Fahrrad-Tageskarte) |
| Mecklenburg-Vorpommern | unterschiedliche Regelungen je nach Verkehrsverbund |
| Berlin & Brandenburg | 6,50 € für die Tages-Fahrradkarte |
| Sachsen-Anhalt | Kostenfrei |
| Nordrhein-Westfalen | 5,90 € pro Rad und Tag |
| Rheinland-Pfalz | Mo.-Fr. vor 9:00 h 6,50 €, sonst kostenfrei |
| Hessen | Mit Hessenticket kostenfrei |
| Bayern | 7,50 € für die Fahrrad-Tageskarte |
| Baden-Württemberg | Mo.-Fr. 6:00 bis 9:00 h 6€, sonst kostenfrei |
| Saarland | Mo.-Fr. vor 9:00 h 7,50 €, sonst kostenfrei |
| Niedersachsen & Bremen | ab 7 € |
| Sachsen |
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| Thüringen | Kostenfrei |
| Hamburg | Kostenfreie Mitnahme in den U-, S-, A-Bahnen, auf vielen Buslinien sowie Hafenfähren ganztägig; Ausnahme montags bis freitags zwischen 6 und 9 Uhr sowie zwischen 16 und 18 Uhr |
Eine genaue Übersicht zu den Regelungen der Fahrrad-Mitnahme in den einzelnen Bundesländern gibt’s hier:
Fahrrad-Mitnahme Regionalverkehr – alle Infos
Kann ich das Deutschlandticket mit ICE-Sparpreis-Tickets kombinieren?
Inhaber des Deutschlandtickets, deren gewünschte Reiseverbindung sowohl Fernverkehrs-, als auch Regionalverkehrszüge enthält, können auch nur die Fernverkehrsstrecke mit ICE, IC oder EC buchen und sparen sich die Kosten für die Regionalstrecke. Das ist zwar günstiger, birgt allerdings Risiken:
Denn wer nur ein Fernverkehrsticket zum Sparpreis oder Super Sparpreis bucht und das Deutschlandticket für die Regionalzüge auf der Reise nutzt, muss aufpassen, denn es entfällt die durchgehende Reisekette. Das bedeutet: Hat etwa der Regionalzug am Beginn der Reise Verspätung und der ICE wird nicht mehr erreicht, dann verfällt das Fernverkehrsticket; es gibt keine aufgehobene Zugbindung, die dem Reisenden die Nutzung späterer Züge mit dem ursprünglichen Ticket erlauben würde! In diesem, leider nicht ganz unwahrscheinlichen Fall müssten sich Reisende ein komplett neues Ticket kaufen.
Ebenfalls problematisch könnte es werden, wenn der gebuchte Fernverkehrszug Verspätung hat und es keinen weiteren Regionalzug mehr im Nachgang gibt, der ans geplante Ziel fährt. Auch dann greifen keine Fahrgastrechte, mit denen Reisende bei einem durchgehenden Ticket Anspruch auf Entschädigung sowie die Übernahme von Hotel- oder Taxikosten haben.
Fahrgastrechte mit dem Deutschlandticket
Das Deutschlandticket wird als Fahrausweis mit „erheblich ermäßigtem Beförderungsentgelt“ eingestuft; daher gelten bei Verspätungen die Bahn-Fahrgastrechte nur noch eingeschränkt.
- Bei Verspätungen ab 20 Minuten oder Zugausfällen haben Bahnreisende mit dem Deutschland kein Recht, höherwertige Züge zu nutzen oder Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Grund hierfür ist, dass das Deutschlandticket als erheblich ermäßigter Fahrschein gilt – ebenso wie etwa Ländertickets.
- Ausnahme: Nur, wenn der Reisende aufgrund von Zugausfällen oder Zugverspätung sein Ziel nicht mehr vor 24 Uhr erreicht, können Fahrgäste ein Taxi nehmen und sich das Geld über das Servicecenter Fahrgastrechte der Bahn erstatten lassen. Hierbei zahlt die Bahn einen Maximalbetrag von 120 Euro. Gleiches gilt, wenn die geplante Ankunftszeit zwischen 0 und 5 Uhr morgens liegt und der Reisende mit einer Verspätung von mehr als 60 Minuten am Zielort ankommen würde – auch in diesem Fall können Fahrgäste für Taxikosten maximal 120 Euro von der Bahn zurückfordern.
Vorsicht bei Kombination aus Deutschlandticket-Regionalzügen und ICE-Sparpreis-Tickets Inhaber des Deutschlandtickets, deren gewünschte Reiseverbindung sowohl Fernverkehrs-, als auch Regionalverkehrszüge enthält, können auch nur die Fernverkehrsstrecke mit ICE, IC oder EC buchen und sparen sich die Kosten für die Regionalstrecke. Das ist zwar günstiger, birgt allerdings Risiken: Denn wer nur ein Fernverkehrsticket zum Sparpreis oder Super Sparpreis bucht und das Deutschlandticket für die Regionalzüge auf der Reise nutzt, muss aufpassen, denn es entfällt die durchgehende Reisekette. Das bedeutet: Hat etwa der Regionalzug am Beginn der Reise Verspätung und der ICE wird nicht mehr erreicht, dann verfällt das Fernverkehrsticket; es gibt keine aufgehobene Zugbindung, die dem Reisenden die Nutzung späterer Züge mit dem ursprünglichen Ticket erlauben würde! In diesem, leider nicht ganz unwahrscheinlichen Fall müssten sich Reisende ein komplett neues Ticket kaufen. Ebenfalls problematisch könnte es werden, wenn der gebuchte Fernverkehrszug Verspätung hat und es keinen weiteren Regionalzug mehr im Nachgang gibt, der ans geplante Ziel fährt. Auch dann greifen keine Fahrgastrechte, mit denen Reisende bei einem durchgehenden Ticket Anspruch auf Entschädigung sowie die Übernahme von Hotel- oder Taxikosten haben.
Rabatte und Ermäßigungen aufs Deutschlandticket
Einige Verkehrsbetriebe und Mobilitätsanbieter haben Angebote und Rabatte für Inhaber des Deutschlandtickets im Angebot. Vielfach werden Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Auszubildene, FSJler sowie teilweise Senioren angeboten. Die Übersicht:
| Anbieter | Rabatt-Konditionen |
|---|---|
| 30% Rabatt aufs Deutschlandticket |
|
| Deutschlandticket für Studierende nur 34,80€ pro Monat |
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| Bahn.Bonus-Punkte sammeln |
|
| VAG Nürnberg (Bayern) |
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| VVS Stuttgart (Baden-Württemberg) |
Wer sein Deutschlandticket über die VVS-Mobilitätsmarke „polygo“ per Chipkarte kauft, bekommt folgende Rabatte:
|
| KVB Köln (NRW) |
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| VAG Freiburg (BW) |
|
| MVG München (Bayern) |
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Weitere Fragen und Antworten zum Deutschlandticket
ᐅ Ist das Deutschland-Ticket übertragbar?
Nein. Das Deutschland-Ticket ist eine personalisierte Fahrkarte. Sie ist nur mit Namenseintrag und zusammen mit einem amtlichen Lichtbildausweis gültig.
ᐅ Ich habe bereits ein Abo. Wie soll ich damit umgehen?
Kunden, die bereits ein Abo oder ein Jobticket besitzen, hat das Abo-Center schon über das weitere Vorgehen informiert. Sie können entscheiden, ob sie ihr bisheriges Abo behalten oder zum Deutschland-Ticket wechseln. Beim Wechsel melden sich Kunden im Aboportal mit ihrem bahn.de-account an und folgen den Hinweisen. Alles Weitere übernehmen die DB Mitarbeitenden im Abo-Center. Kunden erhalten das Deutschland-Ticket anschließend als Handy-Ticket oder falls der bisherige Tarifgeber dies anbietet- ein Deutschland-Ticket auf einer Chipkarte. Das bisherige Abo endet automatisch einen Tag vor Start des Deutschland-Tickets.
ᐅ Können Kinder kostenlos mitfahren?
Kinder unter 6 Jahren reisen kostenfrei. Sie benötigen keine Fahrkarte. Ab 6 Jahren brauchen Kinder eine eigene Fahrkarte. Im Deutschlandticket ist die Mitnahme von Kindern leider nicht enthalten.
ᐅ Gibt es das Deutschland-Ticket auch für die 1. Klasse?
Das Deutschland-Ticket gilt nur für die 2. Klasse. Reisende können einen Übergangsfahrschein für die 1. Klasse innerhalb der Geltungsbereiche von Verkehrsverbünden, Landestarifen und des Deutschlandtarifs nach den jeweiligen Tarifbestimmungen kaufen. Ausnahmen gibt es voraussichtlich in Nordrhein-Westfalen: Das 1.-Klasse-Zusatzticket soll insgesamt 69 Euro im Monat kosten.
ᐅ Ist das Deutschlandticket in der BahnCard 100 integriert?
Auch die BahnCard 100-Kunden profitieren: Die BahnCard 100 gilt auch als Deutschland-Ticket. Dafür entstehen den aktuell mehr als 46.000 BahnCard 100-Kunden keine zusätzlichen Kosten. Für die Deutsche Bahn bietet das Deutschland-Ticket die Chance, noch mehr Menschen für den öffentlichen Nahverkehr zu begeistern.
Übersicht Verkehrsverbünde
Am Deutschlandticket für 63 Euro beteiligen sich folgende Verkehrsverbünde und -unternehmen:
Baden-Württemberg
- Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehr GmbH (HNV)
- Bodensee-Oberschwaben-Bahn GmbH & Co. KG (Bodo)
- KreisVerkehr Schwäbisch Hall GmbH (KVSH)
- Heidenheimer Tarifverbund (HTV)
- Donau-Iller-Nahverkehrsverbund-GmbH (DING)
- Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau GmbH (naldo)
- OstalbMobil GmbH (OAM)
- Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS)
- Bodensee-Oberschwaben-Verkehrsverbund GmbH
- Verkehrsgemeinschaft Bäderkreis Calw (VBC)
- Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE)
- Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar-Heuberg
- Regio Verkehrsverbund Lörrach GmbH (RVL)
- Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN)
- Verkehrsunternehmen Hegau-Bodensee Verbund GmbH (VHB)
- Regio Verkehrsverbund Freiburg GmbH (RVF)
- Waldshuter Tarifverbund GmbH (WTV)
- Tarifverbund Ortenau GmbH (TGO)
- Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV)
- Verkehrs-Gemeinschaft Landkreis Freudenstadt GmbH (VGF)
- BW-Tarif GmbH
Bayern
- Stadtwerke Bad Reichenhall KU
- Stadtwerke Schweinfurt GmbH
- Verkehrsgemeinschaft am Bayerischen Untermain GmbH (VAB)
- Bodensee-Oberschwaben-Bahn GmbH & Co. KG (Bodo)
- Donau-Iller-Nahverkehrsverbund-GmbH (DING)
- Verkehrsbetriebsgesellschaft Passau mbH
- Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN)
- Verkehrsverbund Mittelschwaben GmbH (VVM)
- Verkehrsunternehmens-Verbund Mainfranken GmbH (VVM)
- agilis Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG
- agilis Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG
- Regensburger Verkehrsverbund GmbH (RVV)
- Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund GmbH (AVV)
- Omnibusverkehr Franken GmbH (OVF)
- Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO)
- Regionalbus Ostbayern GmbH (RBO)
- Verkehrsgemeinschaft Kissingen mobil (Kim.)
- Verkehrsgemeinschaft Rottal-Inn (VGRI)
- Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH (MVV)
- Bayerische Regiobahn GmbH
- Zweckverband Verkehrsgemeinschaft Region Ingolstadt (VGI)
- Bayerische Oberlandbahn GmbH
Berlin und Brandenburg
- Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB)
Bremen
- Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen GmbH (VBN)
Hamburg
- Hamburger Verkehrsverbund GmbH (HVV)
Hessen
- ESWE Verkehrsgesellschaft mbH (ESWE Verkehr)
- Nordhessischer Verkehrsverbund (NVV)
- Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN)
- Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV)
Mecklenburg-Vorpommern
- NAHBUS Nordwestmecklenburg GmbH
- Nahverkehr Schwerin GmbH
- Verkehrsverbund Warnow GmbH (Ohne Mecklenburgische Bäderbahn Molli GmbH (MBB))
Niedersachsen
- Verkehrsgesellschaft Hameln-Pyrmont mbH (Öffis)
- Großraum-Verkehr Hannover GmbH (GVH)
- Hamburger Verkehrsverbund GmbH (HVV)
- Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen GmbH (VBN)
- Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven GmbH
- ROSA Tarifverbund
- Verkehrsverbund Region Braunschweig (VRB)
- Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen GmbH (VSN)
- KVG Stade GmbH & Co. KG
- CeBus GmbH & Co. KG
- Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS)
- Verkehrsgemeinschaft Bentheim (VGB)
Nordrhein-Westfalen
- Aachener Verkehrsverbund GmbH
- Verkehrsverbund Rhein-Ruhr GmbH
- Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH
- WestfalenTarif GmbH
Rheinland-Pfalz
- Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund GmbH (RNN)
- Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN)
- Verkehrsverbund Rhein-Mosel GmbH (VRM)
- Verkehrsverbund Region Trier GmbH (VRT)
Saarland
- Saarländische Nahverkehrs-Service GmbH (SNS) (SaarVV)
Sachsen
- Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien GmbH
- Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH (VMS)
- Mitteldeutscher Verkehrsverbund GmbH (MDV)
- Verkehrsverbund Vogtland GmbH
- Verkehrsverbund Oberelbe GmbH (VVO)
Sachsen-Anhalt
- Verkehrsgesellschaft Südharz mbH (VGS)
- Mitteldeutscher Verkehrsverbund GmbH (MDV)
Schleswig-Holstein
- nah.sh
- Hamburger Verkehrsverbund GmbH (HVV)
- Aktiv Bus Flensburg GmbH
Thüringen
- Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT)
- Erfurter Bahn GmbH
- Mitteldeutscher Verkehrsverbund GmbH (MDV)
- Süd Thüringen Bahn GmbH
- Verkehrsgesellschaft Südharz mbH (VGS)
deutschlandweit
- DB Regio AG
- sowie alle privaten Eisenbahnunternehmen, die Regionalverkehrsmittel bereitstellen – etwa Transdev, metronom oder ODEG
Was ist der Unterschied zum 9€-Ticket?
Das Deutschlandticket für 63 Euro tritt die dauerhafte Nachfolge des 9€-Tickets an, das im Juni, Juli und August 2022 für 9 Euro pro Monat im bundesweiten ÖPNV galt. Nach den drei Monaten Gültigkeit fürs 9€-Ticket hat der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ein Fazit für das Angebot gezogen – mit überwältigenden Ergebnissen:
52 Millionen verkauft 9€-Tickets: Seit Verkaufsstart Ende Mai sind rund 52 Millionen 9-Euro-Tickets verkauft worden. Hinzu kommen etwa zehn Millionen Abonnentinnen und Abonnenten, die das vergünstigte Ticket über die gesamten drei Monate automatisch erhalten haben.
Nutzung von Bahn & Bus statt Pkw: 17 Prozent der 9-Euro-Ticket-Nutzerinnen und Nutzer sind im August von anderen Verkehrsmitteln wie Pkw, Fahrrad etc. auf den ÖPNV umgestiegen. 10 Prozent der Käuferinnen und Käufer des 9-Euro-Tickets verzichten auf mindestens eine ihrer täglichen Autofahrten.
1,8 Millionen Tonnen CO2-Einsparung: Durchschnittliche Einsparung an Klimagasen (CO2-Äquivalenten) je Monat durch das 9-Euro-Ticket: rund 600.000 Tonnen CO2 / Monat. Hochgerechnete Einsparung an Klimagasen (CO2-Äquivalenten) durch das 9-Euro-Ticket (ohne Berücksichtigung von induzierten ÖPNV-Fahrten im Regelangebot): rund 1,8 Mio. Tonnen CO2 im Aktionszeitraum. Damit haben drei Monate 9-Euro-Ticket so viel CO2 eingespart wie ein Jahr Tempolimit.
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