Sie wollten schon immer mal das südliche Afrika erkunden? Sie sehnen sich nach der wilden Schönheit der Namib und dem Tafelberg in Kapstadt? Mit einer Zugsafari durch das südliche Afrika werden diese Träume war – mit den Luxuzügen Pride of Africa oder dem African Explorer können Sie von der Kapregion nach Namibia oder sogar bis nach Daressalam in Tansania reisen. Infos, Videos und Eindrücke für diese Zugreisen Afrika finden Sie in diesem Artikel.

Rovos Rail Pride of Africa Mpanga River in Tanzania

Alle Infos, Preis und Buchungslinks sowie wundervolle Impressionen der wohl luxuriösesten Züge der Welt in Bildern und Videos – hier entlang, bitte. Wenn Sie Lust auf eine Luxus-Zugreise durch das südliche Afrika bekommen haben, gibt’s hier ebenfalls mehr Infos und Angebote.

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African Explorer, bekannt aus ARD-Serie „Verrückt nach Zug“

In der ARD-Serie „Verrückt nach Zug“ begleitete ein Fernsehteam den African Explorer auf seiner 3600 km langen Reise durch das südliche Afrika begleitet. An Bord des African Explorer beobachtete das TV-Team die 68 Gäste und 31 Crewmitglieder auf ihrer Reise durch Südafrika und Namibia. Der ungewöhnliche Drehort und das enge Zeitfenster von lediglich 16 Reise- bzw. Drehtagen waren eine große Herausforderung: Mit bis zu vier Kamera-Teams gleichzeitig wurde die eindrucksvolle Zugfahrt gefilmt – und vier Begleitfahrzeuge folgten dem African Explorer auf seiner Fahrt durch das südliche Afrika. Sie können die Folgen der Serie bis Ende August 2019 direkt hier in der ARD-Mediathek nachschauen.

Als rollendes Hotel verfügt der African Explorer über Schlafwagenabteile in zwei Abteilkategorien, außerdem über zwei klimatisierte Restaurantwagen, einen Barwagen und einen Lounge-Wagen mit offener Aussichtsplattform am Zugende – ein Paradies für Fotografen. Die köstlichen Abendessen werden als 3-Gänge-Menüs serviert. Im Barwagen können Sie bei einem frisch gezapften Bier oder einem südafrikanischen Rotwein entspannen, Bordvorträgen Ihrer Reiseleitung lauschen und sich Ihrer Bordlektüre widmen. Zu Ihrer Sicherheit ist während der gesamten Reise ein deutschsprachiger Arzt an Bord.

Lust auf einer Zugreise mit dem African Explorer? Hier können Sie ein Angebot einfordern:

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Der African Eplorer nutzt dabei das Rollmaterial des Nostalgiezuges Shongololo. Beim African Explorer sind zwei Reiserouten verfügbar: Einmal geht es von Kapstadt nach Windhoek Namibia, die andere Route führt vom Indischen Ozean bis nach beeindruckende Reise von Pretoria, über die Küsten des Indischen Ozeans bis zu den spektakulären Viktoriafällen in Simbabwe.

Rovos Rail - Pride of Africa - Speisewagen
Die Luxuszüge im südlichen Afrika verfügen über hochklassige Speisewagen.

Reiseverlauf African Explorer

Wenn Sie eine Reise mit dem African Explorer wie aus der ARD-Serie Verrückt nach Zug nacherleben wollen, können Sie sich diesen Verlauf anschauen:

  1. Tag Abflu
  2. Tag Ankunft in Kapstadt
  3. Tag Abfahrt des African Explorer
  4. Tag Von der Küste ins Hinterland
  5. Tag Augrabies Falls-Nationalpark
  6. Tag Namibias einsamer Süden – Fish River Canyon
  7. Tag Wüstenpferde und Geisterstädte
  8. Tag Vom Sperrgebiet in die Namib-Wüste
  9. Tag Die höchsten Dünen der Welt
  10. Tag Von der Wüste zum Atlantik: Walvisbay und Swakopmund
  11. Tag Das Matterhorn Namibias – Die Spitzkoppe
  12. Tag Etosha-Nationalpark
  13. Tag Auf Safari
  14. Tag Windhoek
  15. Tag Rückflug von Afrika
  16. Tag Ankunft in Deutschland

Preise African Explorer

Es gibt für die 16-tägige Reise im African Explorer zwei Kategorien – und entsprechend zwei Preiskategorien:

Kategorie ElefantKategorie Leopard
ab 5100 Euroab 6800 Euro

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Eisenbahnromantik und Zugsafari: Im Luxuszug durch Südafrika

Eisenbahnromantik oder die Kapspur sind vielleicht nicht das Erste, was einem beim Gedanken an das südliche Afrika in den Sinn kommt; Safaris, Wüsten, das Kap der Guten Hoffnung, die Winelands oder eine faszinierende Tierwelt schon eher. Dabei hat das südliche Afrika nicht nur aufregende Safaris in Petto, sondern mit der Kapspur auch etwas ganz Besonderes für alle Eisenbahnliebhaber im Gepäck. Mit knapp 20.000 Kilometern Länge verfügt Südafrika über das weltweit längste Schmalspurnetz und verbindet damit die Kap-Region und Pretoria mit Zielen im gesamten südlichen Afrika. Unter anderem lassen sich Namibia, Botswana, Tansania oder die weltberühmten Viktoriafälle an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia per Zug erfahren.

Victoriafälle - Rovos Rail - Pride of Africa
Eine Zugreise Afrika führt auch zu den spektakulären Viktoriafällen in Simbabwe.

Die Vorteile von Schmalspur-Bahnlinien sind in Südafrika dieselben wie die Harzer Schmalspurbahn in Mitteldeutschland oder dem Glacier Express in den Schweizer Alpen. Unwegsames Gelände wie Wüsten, Steppen und Savannen im südlichen Afrika sorgen dafür, dass fast der gesamte Eisenbahnverkehr auf der schmalen Kapspur verkehrt. Für die gefragteste Nutzung des weit verzweigten Schienennetzes stellt weder die geringere Geschwindigkeit noch die niedrigere Achslast im Vergleich zur Normalspur ein Hindernis dar. Mit dem südafrikanischen Unternehmen Rovos Rail, das seinen Sitz in der Hauptstadt Pretoria hat, befahren komfortable Züge im Stil der Jahrhundertwende die beeindruckenden Strecken vom Kap bis an die Viktoriafälle. Ebenfalls bekannt ist der Luxuszug African Explorer, der mit hochklassigem Rollmaterial des Nostalgiezuges Shongololo ausgestattet ist. An Bord des African Explorer gibt es Platz für 72 Gäste in zwei Luxus-Kategorien. Das Essen wird als mehrgängiges Menü im Speisewagen serviert, ebenfalls gibt es einen Bar-Wagen, der zum Verweilen einlädt.

Ganz nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ beträgt die durchschnittliche Geschwindigkeit etwa 60 km/h, auf manchen Streckenabschnitten sogar nur 20km/h, und ist somit ideal für die Nutzung der Schmalspur um Südafrika und die angrenzenden Staaten ganz in Ruhe genießen zu können. Die Züge werden, so weit möglich, noch immer mit Dampf betrieben. Da die Wasser- und Kohleversorgung jedoch nicht mehr flächendeckend gewährleistet ist, kommen auf den Strecken inzwischen auch Diesellokomotiven und Elektrolokomotiven zum Einsatz.

Mit „Pride of Africa“ und Rovos Rail durch den Süden Afrikas

Neben den prächtigen Lokomotiven der Rovos Rail Company verfügen die Luxuszüge wie der bekannte „Pride of Africa“ über komfortabel restaurierte Reisezugwagen für eine exklusive Bahnreise im Stil der Jahrhundertwende. Von Pretoria starten die historischen Züge in alle Richtungen und befahren den Süden Afrikas auf malerischen Strecken durch die faszinierende Landschaft und die einzigartige Tierwelt.

Reiseverlauf + Streckenverlauf

Rovos Rail: Dampflok Pride of Africa in Pretoria
Die Zugreisen Afrika werden zum Teil mit Dampfloks durchgeführt.

Das Reiseprogramm mit der „Pride of Africa“ beginnt mit dem Fahrtbeginn in Kapstadt. Die Reise über den halben afrikanischen Kontinent kann starten. Der viktorianische Ort Matjiesfontein und das berühmte „Big Hole“, die einst größte Diamantenmine der Welt, laden zum Besuch ein. Ab Zeerust führt die Busfahrt über die Dwars-Berge in das Madikwe Game Reserve. Hier erwarten Sie Pirschfahrten – Löwen, Elefanten und Nashörner sind hier zuhause. Zwei Nächte verbringen Sie in der luxuriösen Tau Game Lodge.

Es geht weiter nach Simbabwe. Hier führt die Reise entlang des Hwange Nationalparks zu den Victoriafällen. Genießen Sie die Atmosphäre im legendären Victoria Falls Hotel bevor Sie einen Sonnenuntergang auf dem Sambesi Fluss erleben. Besuchen Sie am Folgetag die imposanten Wasserfälle. Anschließend freie Tage an Bord mit Lesungen eines Historikers. Der Zug durchquert die faszinierende Landschaft Sambias. Die Fahrt über die 477 Meter lange Kafue Brücke ist einzigartig. In Kasama besuchen Sie die bekannten Chisimba Falls. Weiter geht’s entlang spektakulärer Landschaften zum Selous Game Reserve. Erleben Sie eine Pirschfahrt im größten Wildschutzgebiet Afrikas, bevor es weiter nach Gwata geht. In Tansania kommen Sie am 15. Tag gegen Mittag in Daressalam an und nehmen Abschied vom Rovos Rail.

Preise

KabinePretoria-KapstadtPretoria-ViktoriafälleKapstadt-DaressalamPretoria-Namibia
Pullmann1.079 Euro1.413 Euro10.169 Euro3.587 Euro
Deluxe1.626 Euro2.119 Euro13.130 Euro5.385 Euro
Royal2.165 Euro2.165 Euro17.636 Euro7.113 Euro
  • Pullman Suite (ca. 7 qm) ausgestattet mit Sofabett, Dusche, Toilette, Minibar und Klimaanlage.
  • Deluxe Suite (ca. 10 qm) gleiche Ausstattung wie Pullman Suite, aber mit Doppelbett statt Sofabett und Sitzgelegenheit.
  • Royal Suite (ca. 16 qm) gleicht Ausstattung wie Deluxe Suite, aber mit Badewanne und integriertem Wohnbereich.
  • Alle Suiten sind klimatisiert und verfügen über einen kleinen Tisch sowie einen Privatsafe. Außerdem stehen Ihnen eine Minibar mit Getränken nach Ihren Wünschen und ein 24-Stunden Zimmerservice zur Verfügung.

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Die elegante und luxuriöse Unterbringung in den Suiten der „Pride of Africa“ auf einer Zugsafari in Tansania lässt keine Wünsche offen und führt seine Gäste im gemächlichen Tempo zu den Highlights auf der ca. 6000 km langen Strecke durch den Süden Afrikas. Eingeschlossene Leistungen:

  • Bahnfahrt in der gebuchten Kategorie
  • Vollpension inkl. Getränke
  • Ausflüge laut Reiseverlauf
  • Wäscheservice
Rovos Rail Pride of Africa Deluxe Suite
Luxeriöse Suiten an Bord des Rovos Rail-Zuges Pride of Africa.

Bahn-Geschichte Pride of Africa + Rovos Rail

„Pride of Africa“ verkehrt nicht nach einem täglichen Fahrplan durchs südliche Afrika. Dies ist angesichts der Fahrtdauer von rund 14 Tagen für die Strecke von 6000 Kilometern auch nicht nötig. Seit 1993 verkehrt mindestens ein Mal im Jahr dieser Zug durch Südafrika sowie teilweise Botswana, Namibia, Sambia und Tansania.

Veranstalter dieser Zugreise ist Rovos Rail. Das Unternehmen betreibt Luxuszüge vornehmlich in Südafrika ganzjährig, steuert jedoch mit der „Pride of Africa“ den gesamten Süden Afrikas an.

Mehr Infos zu Rovos Rail auf der offiziellen Website, weitere Angebote für eine Zugsafari von Pretoria nach Victoria Falls oder für eine Zugreise von Kapstadt nach Daressalam finden Sie in den verlinkten Websites.

Wo es die Versorgung mit Kohle und Wasser zulässt, werden Dampfloks eingesetzt, ansonsten kommen Elektro- oder Diesellokomotiven zum Einsatz. Der Pride of Africa gilt als luxuriösester Zug der Welt: Die beste Unterkunft an Bord ist eine Royal Suite mit 16 Quadratmetern und einer eigenen Badewanne. Doch auch in den „einfacheren“ Abteilen erinnert der Zug eher an ein Hotel; so hat jedes Zimmer sein eigenes Bad integriert.

Dementsprechend wird hoher Wert auf die Kleidung der Fahrgäste gelegt. Freizeitbekleidung ist während des Tages akzeptiert, jedoch wird zum Abendessen förmliche Kleidung erwartet. Insgesamt finden nur 72 Reisende in der „Pride of Africa“ Platz – ein wahrlich exklusives Vergnügen.

Videos: Zugsafari Afrika

Im Luxuszug durch Afrika

Diese Dokumentation gibt einen spannenden Einblick in die luxeriöseste Zugfahrt der Welt von Kapstadt nach Dar es Salaam. 20 Tonnen Lebensmittel, 23 verschiedene Weine und Champagner werden an Bord geschafft, um 70 Gäste aus aller Welt zu verwöhnen. Restaurierte Waggons aus den 20er Jahren bieten Fünf-Sterne-Komfort mit nostalgischer Note. In HD-Aufnahmen gibt es in gut zehn Minuten wundervolle Impressionen aus der Schmalspurbahn-Welt am Kap mit „Pride of Africa“ von Rovos Rail.

African Explorer

Dieses Video zeigt Ihnen erste Eindrücke eine Fahrt mit dem Luxuszug African Explorer. Dieser Luxuszug verkehrt von Kapstadt nach Windhoek oder von Pretoria entlang des Indischen Ozeans bis zu den Victoriafällen in Simbabwe.

Die Kapspur – alle Infos

Kapspur - Schmalspurbahn-Spurweite in Südafrika - Rovos Rail
Kapspur – Schmalspurbahn-Spurweite in Südafrika – Rovos Rail

Auch wenn der Name „Kapspur“ die Vermutung nahe legt, hat die Bezeichnung dieser Spurbreite nichts mit der südafrikanischen Kap-Region zu tun, obwohl dort tatsächlich der Großteil der Bahnen auf dieser Schmalspur verkehrt. Der offizielle Name lautet eigentlich CAP-Spur und geht zurück auf die Initialen des norwegischen Ingenieur Carl Abraham Pihl. Unter seiner Leitung wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts das norwegische Schienennetz mit einer Spurbreite von 1067mm erschlossen. Besonders in unwegsamen Gebieten lässt sich eine schmalere Spurbreite wie die Kapspur deutlich leichter und kostengünstiger umsetzen. Durch den vielfachen Einsatz dieser speziellen Schmalspur im südlichen Afrika und der Kapregion, bürgerte sich sowohl im deutschen als auch im Englischen Sprachgebrauch die Bezeichnung „Kapspur“ bzw. „cape gauge“ ein.


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