Die Schweiz ist ein Paradies für Fans von Schmalspurbahnen. Allein das Netz der Rhätischen Bahn (RhB) ist rund 380 Kilometer lang; die beiden Teilabschnitte Albulalinie und Berninabahn gehören zum Unesco-Weltkulturerbe.
Doch nicht nur dieses Ensemble aus meterspurigen Schmalspurstrecken, auf denen die weltberühmten Züge Glacier Express und Bernina Express verkehren, sorgen für Schmalspurzauber in der Schweiz. Ein Überblick über alle Strecken und Netze.
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Bilder Schweizer Schmalspurbahnen
Eine Reise durch die Welt der Schweizer Bähnli ist auch in Bildern eindrucksvoll – und macht Lust auf mehr. Deshalb im Überblick eine Fotogalerie der schönsten Bilder von Schweizer Schmalspurbahnen.
Rhätische Bahn
Die Rhätische Bahn besteht aus einem 384 Kilometer langen Streckennetz, das sich im Kanton Graubünden in der Schweiz befindet. Der Hauptsitz ist in Chur, wo viele Strecken der RhB beginnen und enden. Diese Linien faszinieren durch ihre teils waghalsigen Viadukte und Tunnel. Inzwischen hat die Unesco zwei RhB-Strecken in der Schweiz zum Weltkulturerbe erklärt: Die Albulabahn (Thusis – Filisur – Bergün – St. Moritz) und Berninabahn (St. Moritz – Pontresina – Tirano) zum Unesco-Welterbe. Wer plant, mehrere Tage durch die Schweiz zu reisen, um Schweizer Züge, Landschaft und Kultur kennen zu lernen, kann sich unsere Angebote anschauen
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Glacier + Bernina Express

Der Glacier Express verkehrt auf der Meterspur-Trasse von Matterhorn-Gotthard-Bahn und Rhätischer Bahn. Er wird auch als „langsamster Schnellzug der Welt“. Die Schmalspurbahn beginnt ihre Reise unweit des Matterhorns in Zermatt im Südwesten der Schweizer Alpen. Die Reise durch die Kantone Wallis, Uri und Graubünden verläuft auf Trassen der Matterhorn-Gotthard-Bahn und der Rhätischen Bahn auf Meterspur. Auf dem Weg durchfährt der Express den Furka-Basistunnel, der im Jahr 1982 eröffnet wurde und erst einen ganzjährigen Betrieb der Bahn ermöglichte. Die alte Furka-Bergstrecke ist inzwischen in eine Museumsbahn verwandelt worden.
Dampfbahn-Furka Bergstrecke

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Matterhorn-Gotthard Bahn

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Berner Oberland-Bahnen
Die Berner-Oberland-Bahnen erschließen eine der spannendsten Regionen der Schweiz in Bezug auf den Tourismus. Sie verbinden die Orte Interlaken, Grindelwald und Lauterbrunnen sowie die Bahnen zur Kleinen Scheidegg, zum Jungfraujoch und nach Luzern (SBB).
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Schweizerische Bundesbahnen (SBB)
Die SBB ist die staatliche Eisenbahngesellschaft der Schweiz und für einen Großteil des Zugverkehrs verantwortlich – allerdings auf Normalspurweite. Die beträgt in der Schweiz 1432 Millimeter und ist damit drei Millimeter schmaler als die „Normalspur“, wie etwa bei der Deutschen Bahn. Die SBB betreibt zwei Schmalspurbahnen: Die Schweizerische Centralbahn (SCB) ist eine Schmalspurbahn in Meterspurweite, dessen Züge von Basel über Olten und Luzern bis Bern verkehren. Die Brünigbahn verbindet Luzern über den Brünigpass mit dem Berner Oberland.
Unfälle Schweizer Bahnen
Auch wenn die Bahn als sicherstes Verkehrsmittel gilt, so gab es doch vereinzelte Unfälle auf den Strecken von Schmalspurbahnen und Bundesbahn. Oftmals spielt Bremsversagen auf den Bergstrecken eine Rolle. Mehr zu: Unfälle der Schweizer Schmalspurbahnen.
Weitere Infos
Für weitergehende Informationen zu Schweizer Schmalspurbahnen ist das Portal rail-info.ch eine gute Anlaufstelle. Ebenso empfehlenswert ist die Seite schmalspur.ch.










Betreffend Schweiz: Die heutige Zentralbahn betreibt die Brünigbahn sowie die frühere LSE (Luzern-Stans-Engelberg) in Meterspur und teilweise im Zahnradbetrieb. Die Zentralbahn gehört zur SBB und verbindet somit Engelberg-Luzern-Brünig-Interlaken.
Die frühere SCB war aber immer Normalspur.
Übrigens: Auf den Fahrpkanwechsel 2022 geht der Goldenpass-Express neue Wege mit neuem Rollmaterial. Dieser kann Spurwechsel vornehmen und erlaubt umsteige-freie Fahrten von Montreux bis Luzern mit Spurwechsel in Zweisimmen und Interlaken. Zur Zeit werden Testfahrten durchgeführt.